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Jubil?umswanderung des Skiclub Muggenbrunn

Der Ski-Club Muggenbrunn unternahm anlässlich des 60-jährigen Jubiläums eine zweitägige Hochgebirgswanderung in der Schweiz. Am frühen Morgen des 19. September trafen sich16 wanderbegeisterte Mitglieder und fuhren nach Oberrickenbach im Engelberger Tal. Viele waren etwas skeptisch, denn der Wetterbericht hatte kein so gutes Wetter vorhergesagt.
Guten Mutes fuhren wir mit der Seilbahn hinauf auf die Bannalp. Etwas von Nebel verhüllt standen die Berge vor uns und von Weitem sah man den sogenannten Walenpfad, den wir in Angriff nehmen mussten. Er führte uns über die Walenalp zur Brunnihütte, wo wir eine Pause einlegten. Frisch gestärkt ging es nun stets bergauf zur Rugghubelhütte auf 2300m, unser Tagesziel. Die 16 km Wegstrecke und über 1000 Höhenmetern Aufstieg waren für alle sehr anstrengend und schweißtreibend. Die super Bewirtung auf der sehr schön gelegenen Hütte ließ uns die Strapazen aber sehr schnell vergessen.
Während sich der Nebel am Nachmittag immer mehr verdichtete, war der Himmel am folgenden Morgen klar und ein atemberaubender Ausblick lag vor uns. Die umliegenden Gipfel mit dem berühmten, schneebedeckten Titlis und im Hintergrund Schreckhorn und Wetterhorn wurden von der Sonne angestrahlt und leuchteten gelb-rot.
Nach einem guten Frühstück machten wir uns, beobachtet von vielen Gämsen und Murmeltieren, auf den Weg und erreichten den mit knapp 2600 m höchsten Punkt unserer Wanderung, das Rot Grätli. Von nun an ging es zunächst steil abwärts über Geröllhalden und Almwiesen zur Schonegg. Hier konnte man den Ausgangspunkt unserer Wanderung, den Bannalpsee, wieder erblicken.
Nach absolvierten 8 km, 400 Höhenmetern und anstrengenden 900 m Abstieg heil angekommen, genoss man bei einem kühlen Bier und der Nachmittagsonne das Ende der doch anspruchsvollen Tour. Der Wanderführer und Vorsitzende des Skiclubs, Bernhard Nitsche, freute sich, dass trotz der widrigen Wettervorhersagen der Großteil der angemeldeten Teilnehmer die Wanderung mitmachte. Alle bedankten sich für die vorbildliche Organisation und waren sich einig, dass künftig wieder regelmäßig Zweitagestouren durchgeführt werden sollten.